Über die Latte

Über die Latte

Was ist und gehört zur Latte?

Latte

Die Latte ist ursprünglich 1878 als Zusammenschluss Berliner Schiffbaustudenten entstanden. Heute existiert sie sowohl in Hamburg (gegründet in Hannover 1951) als auch in Berlin als „Mutter Latte“. Deshalb heißt sie vollständig „HEYLIGE FRAWE LATTE ad HAmmaburg“. Natürlich wird diese lange Tradition bei uns gepflegt, allerdings braucht niemand Bedenken zu haben, dass es „stock konservativ“ oder rückschrittlich zugeht! Vielmehr bietet die Latte ihren Studenten einen ständigen Anlaufpunkt und eine intakte Gemeinschaft.

SIE

Wenn von IHR die Rede ist, dann meint der Lattenjünger selbstverständlich die HEYLIGE FRAWE.

HOK

Der Begriff HOK ist eine Abkürzung und steht für „HOhes ORdenskapitularium“. Das HOK besteht aus drei Studenten, die die Fachschaftsarbeit organisieren und den Vorstand der Latte darstellen. Der Ordensmeister steht an erster Stelle, er ist das Sprachrohr zur Außenwelt. Der Kanzler verwaltet die Kasse und ist für die finanziellen Dinge zuständig. Der Ceremon schließlich kümmert sich um IHRE Veranstaltungen und erledigt die Schreibarbeiten.

Das derzeyth ampthierende LXVIII. HOhe ORdenskapitularium der HEYLIGEN FRAWE LATTE ad HAmmaburg:

Ordensmeister Se. Herrlichkeit
Robin Kloske
Kanzler Se. Excellenz
Sascha Küster
Ceremon Ih. Excellenz
Sarah Schreiber

Bei Fragen und Anregungen jeder Art, zögert nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen gerne! Schreibt am besten eine Mail an hok (äht) hf-latte (Punkth) de oder kommt einfach vorbei.

Ordensfest

Das Ordensfest ist der „gesellschaftliche Höhepunkt“ des Schiffbauerjahres und findet traditionell am ersten Freitag im Dezember statt. Zu diesem Anlass werden viele Professoren, Ehemalige und Freunde des Schiffbaus erwartet. Die Studenten arbeiten dafür ein Unterhaltungsprogramm aus, um sich bei allen zu bedanken, die die Fachschaft über das Jahr tatkräftig unterstützt haben. Für besondere Verdienste werden Orden vergeben.

Schiffbauertaufe und Sommerfest

Bei uns gibt es einen alten Brauch, die neuen Schiffbaustudenten im Sommer zünftig zu taufen. Wie genau diese Taufe aussieht werdet ihr erst erfahren, wenn es schon zu spät ist. Es ranken sich viele Geschichten und Gerüchte um dieses Ereignis. Wartet ab und erlebt selbst…
Im Anschluss an die Taufe wird stets das große Sommerfest der Latte gefeiert.

Bodega-Abend

Die Bodega-Abende finden in der Regel dreimal im Semester an einem Donnerstag statt. Es kommen Studenten, Ehemalige, Professoren, Freunde und Gönner des Schiffbaus zusammen, um einer Firmenpräsentation zu lauschen, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Es gibt Speis und Trank, und später Fassbier, bei welchem man dann die Gelegenheit hat, Ansprechpartner für Praktika, Studien- oder Diplomarbeiten oder gar für den Berufseinstieg zu treffen.

Lattenabend

Die Lattenabende finden in unregelmäßigen Abständen mittwochs statt. Hier treffen wir Studenten uns, um über die aktuellen Dinge, die die Fachschaft oder das Studium betreffen, zu diskutieren. Zu den Lattenabenden solltet ihr regelmäßig erscheinen, da dies die beste Gelegenheit ist, um Neuigkeiten  mitzubekommen und das System Fachschaft kennenzulernen.

BesichtINGs und Einführung in den Schiffbau

Die Latte ist stets bemüht dem trockenen Studium ein paar praktische Ausflüge hinzuzufügen. So werden immer wieder Werften und andere Firmen oder Schiffe besichtigt – Schiffbau zum anfassen. Ein Highlight des Jahres ist die große Winterexkursion mit Zielen wie Norditalien, Schottland, Holland, Süddeutschland oder was sich das HOK sonst so einfallen lässt. Speziell für Erstsemester, aber auch für alle anderen, wird die Veranstaltungsreihe „Einführung in den Schiffbau“ von der Latte selbst organisiert und angeboten.

Klausurensammlung

Es gibt es eine umfangreiche Klausurensammlung, die direkt von Schiffbauern verwaltet wird, den Volcksempfänger. Jeder Schiffbaustudent kann darauf in seiner TU Cloud zugreifen. Damit die Klausurensammlungen immer aktuell sind, ist es aber auch wichtig, dass ihr nach einer Klausur ein Exemplar für die Sammlung mitbringt, falls ihr eines ergattern könnt. Ansonsten helfen oft auch gut geführte Gedächtnisprotokolle, über die sich nachfolgende Semester dann freuen! Falls ihr etwas beisteuern wollt, nutzt einfach den Upload Ordner.

ZMG, Zeichensaal (Schottel-Saal) und Bibliothek

Für die Anfertigung des Linienrisses, oder auch den Konstruktionsprojekten, steht der Latte eigens der 2015 eingeweihte Schottel-Saal zur Verfügung. Er befindet sich im Untergeschoss des Q-Gebäuedes (am Irrgarten). Am Kellereingang mit der Wendeltreppe befindet sich ein Schlüsseltresor dessen Kombination im HOK zu erfragen ist. In der Prüfungszeit kann IHR Saal auch gut zum Lernen genutzt werden, da es an der Uni sonst sehr voll ist.

Der ZMG (Zeichenmittel Gully) befindet sich seit seiner Einweihung in IHREM Schottel-Saal. Hier könnt ihr euch Zeichenutensilien für diverse Konstruktions-Aufgaben und den Linienriss ausleihen. Für Fragen und Anliegen an die ZMG-Warte schreibt einfach eine Mail an zmg (äht) hf-latte (Punkth) de.

Die Latte besitzt auch eine eigene Bibliothek voll spezieller schiffbaulicher Literatur, welche in der Uni-Bibliothek nicht zu finden ist. Auch Fachbücher für die Fächer der ersten Semester, von Mechanik bis Elektrotechnik, finden sich in IHREM Bücherregalen. Die Latten-Bibliothek befindet sich im Nebenraum des Schottel-Saales. (Weiteres zur Bibliothek hier)

Tretboote

Die Fachschaft besitzt vier Tretboote. Diese Boote sind technisch hoch anspruchsvoll, wurden zum Teil im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten entwickelt und von den Studenten gebaut. Einmal im Jahr treffen sich die europäischen Schiffbaustudenten zur International Waterbike Regatta (IWR). Die Austragungsorte waren schon Hamburg, Istanbul, Danzig, Zagreb und diverse andere hochkarätige Standorte.
Wo die IWR dieses Jahr stattfindet ist hier zu sehen.

Frühlingsball

Seit dem Frühjahr 2006 gibt es einen von uns organisierten Ball, auf dem es einjeder Lattenjünger zu gediegeneren Klängen auf dem Parkett versuchen darf. Es ist, wie das Ordensfest ein Zusammentreffen verschiedenster Generationen.
Der Ball findet nicht jährlich statt, sondern zu besonderen Anlässen und Jubiläen.