Wir sind zurück!

IWR 2017

 


Die diesjährige International Waterbike Regatta (IWR) fand in Ilawa (Polen) vom 25. bis zum 28. Mai statt

Diese, übrigens mit bestem Wetter ausgestattete, Regatta verlief sehr spannend, da einige Boote in ihren Parade-Disziplinen versagten und andersherum sonstige Verlierer auf einmal zu Gewinnern wurden. Auch neue Boote wie Ikarus (Kiel), Erlkönig (Bremen) und ein um einiges besser funktionierender Karbonat (Türkei) überzeugten.

Insgesamt nahmen 18 Teams aus vielen verschiedenen Ländern mit 36 unterschiedlichsten Tretbooten teil.

Für unsere Boote verliefen die Rennen meist sehr vielversprechend, jedoch ging der Gesamtsieg dieses Jahr an Rektor (Polen, Gdànsk University), gefolgt von Karbonat (Türkei, PRU) auf Platz 2.

Reynold fuhr solide Ergebnisse im 100m Sprint (3.), Slalom (3.) und Long Distance (2.) ein. Leider reichte es beim Forward-Stop-Backward nicht für das Halbfinale, der Bollard Pull wurde jedoch auch mit einem 3. Platz und die Long Distance mit einem 2. Platz belohnt. Im gesamten wurde Reynold Dritter.

 

 

Imperator konnte überraschenderweise den Slalom und den Bollard Pull für sich gewinnen und sicherte sich auch in den anderen Disziplinen gute Ergebnisse, sodass er in der Gesamtwertung punktgleich mit Reynold lag. Ein abschließendes FSB-Duell, dass Reynold für sich entscheiden konnte, platzierte Imperator auf dem 4. Platz, unsereins ist sich jedoch einig, dass beide Boote zusammen den 3. Platz erlangt haben.





Paul von Lämmersieth überraschte alle mit seinem ersten Sieg im 100m Sprint, auch er schloss die anderen Disziplinen mit guten Ergebnissen ab, sodass es für ihn am Ende für Platz 8 reichte. Der Ehrgeiz ist bei den Tretern und dem Bootswarth
nun sehr hoch nächstes Jahr noch besser zu werden.

 



Clementine konnte sich leider weder für das Sprint-, noch das Slalom-Halbfinale qualifizieren, sie überraschte jedoch mit ihrer neu erlangten Wendigkeit durch die modifizierten Seitenrümpfe. Das FSB-Finale wurde leider durch eine Disqualifikation im Halbfinale verpasst und auch in ihrer stärksten Disziplin, dem Bollard Pull, konnte sie aufgrund eines zerstörten Kettenrades nicht überzeugen. Am Ende reichte es trotzdem noch für Platz 17 der Gesamtwertung.
 


Insgesamt wurde die IWR bestens organisiert.  Wir bedanken uns herzlich für den tollen Camping-Platz, das schöne Regatta-Gelände und den Service, Hania und das gesamte Danziger Team haben sehr gute Arbeit geleistet.

Wir freuen uns auf die nächste Regatta in Zagreb und sind gespannt darauf, was es dort für neue Ideen, Tretboote und Teams zu sehen gibt.

 

TAGESBERICHTE

 

Samstag 27. Mai

 

Der letzte Tag der IWR begann mit wunderbarem Sonnenschein. Auf dem Timetable standen die Finale und die letzten Pfahlzug- und Beschleunigungsläufe. Überraschung des Tages war der Sieg von Paul von Lämmersieth beim A-Finale im 100m Sprint. Auch das Slalom B-Finale wurde von dem alten Renner gewonnen. Insgesamt lief alles gut und es gab keine Schäden. So konnte nach einer kurzen Mittagspause direkt zur Secret-Mission gestartet werden. Aufgabe war es eine Staffel mit gemischten Booten zu fahren. Als Staffelstab dienten drei gefüllte Becher, die mit minimalem Verlust bewegt ung übergeben werden mussten.
Nach der Secret-Mission wurden Reynold und Imperator zur Rennleitung gerufen. Ohne zu Wissen, was sie erwartet fuhren sie vorbei und wurden dann mit einem "Dilemma" konfrontiert. Beide Boote hatten in den bisherigen Disziplinen gleich viele Punkte gesammelt. Ein Stechen zwischen den Beiden sollte nun final die Platzierung entscheiden. Die Disziplin wurde gelost, FSB (Forward-Stop-Backward). Nach dem Treter und Regularien geklärt waren ging es auch direkt auf die Bahn. Reynold gewann und nun warten alle auf die entgültigen Ergebnisse, welche zur Zeit noch unter Verschluss gehalten werden.

Aktuell werden die Boote und die Ausrüstung verladen. Wir melden uns von der Siegerehrung per Facebook wieder.

 

Die Hamburger Flotte auf der IWR 2017
Clementine(hinten), Paul von Lämmersieth, Reynold und Imperator (v.l)

 

Freitag 26. Mai

 

Der Tag begann mit den Semi-Finals in den Disziplinen Sprint, FSB und Slalom. Erschwert wurden die Starts mit dem bis nachmittags zunehmenden Wind. Selbst Boote mit wenig Lateralfläche hatten erhebliche Probleme sich für die Starts zu platzieren. Die einzelnen Rennen waren sehr knapp. Nebenbei konnten Teams, die nicht starten mussten schon einmal ihren Pfahlzug und ihre Beschleunigung präsentieren. Leider Scheiterte Clementine, Pfahlzugtechnisch das stärkste Hamburger Boot, an einem zerlegten Kettenblatt.

 

 

Zum Ausklang des Tages gab es dann die Langstrecke. Wobei Langstrecke ein missverständlicher Begriff ist, denn die gesamt Dauer betrug knapp 20 Minuten. Nach einem verwirrenden Start ging es mit minimalem Umweg zur Wendemarke, einer Fontäne. Ein nur wenig kleineres Exemplar als die Wasserspritze auf der Binnen-Alster. Die Abkühlung fand großen Anklang, sodass die meisten den Umweg außen rum nicht in Kauf nahmen und fuhren mitten durch.

 

Donnerstag 25. Mai

 

Nachdem die letzten Bootswarthe um vier Uhr morgens direkt aus dem Auto und an die Boote kamen, starteten die ersten Rennen gegen 10 Uhr.
Anfängliche Probleme der Wettfahrtleitung mit dem Kurs und der Betonnung konnten zum Nachmittaghin behoben werden, sodass alle für heute geplanten Qualifikationsrennen (Sprint, FSB und Slalom) gefahren werden konnten.

Nach der Sprintqualifikation war das Aufsehen im Hamburger Team groß, denn die Ergebnisse verwunderten alle. Imperators Zeit überragte und somit kam er auf Platz 1, gefolgt von Paul von Lämmersieth auf Platz 2 und Reynold auf Platz 5. Clementine konnte sich leider nicht zum Semi-Final qualifizieren.

Die weiteren Ergebnisse sollen in den kommenden Stunden bekannt gegeben werden und sollten auch Online einzusehen sein.

Wetter, Stimmung und Veranstalltungsort sind nicht zu bemängeln und so mussen heute abend schon die ersten Sonnenbrände gut eingeölt werden.

 

 

 

Mittwoch 24. Mai

 

Wieder grauer Himmel, aber KEIN Regen!

 

Die Tretboote sind bereits seit Sonntag mit einer Gruppe Schiffbauer Touris in Danzig unterwegs. Heute starten die übrigen Schiffbauer mit der Gruppenareise vom HOK aus gen Osten.

Wir wünschen allen eine gute und fröhliche Fahrt.

 

Dienstag 16. Mai

 

Himmel grau und es kommt Wasser vom Himmel.


Ich glaube man nennt es Regen…

 

Heute Nachmittag starten die Schiffbaustudierenden der TUHH zu ihrem letzten Training im Harburger Binnenhafen. Seit gut drei Monaten trainieren sie mehrmals wöchentlich im universitätsnahen Hafen.

Bei Regen und bei Sonnenschein testeten sie Material und ihre eigenen Fähigkeiten. Es hat bis jetzt alles gehalten und so können sie hoffentlich nach dem Training heute die Boote für die kommende IWR in Ilawa (Polen) verpacken und verladen.

Die International Waterbike Regatta ist die 38. ihrer Art und wird dieses Jahr vom 25.-27. Mai von den Studierenden der „Gdansk University of Technology“ in Ilawa ausgetragen.

 

iwr2017.pl

Druckansicht | Sitemap | Impressum | TUHH